Einblick in die Beratung

Beratung Konzeptarbeit KJHG

 

Von einem guten Konzept ist zu erwarten, dass es..

  • eine Richtung angibt
  • Grundfragen klärt
  • Klarheit und Transparenz schafft
  • eine Orientierungshilfe bietet
  • dafür sorgt, dass alle am gleichen Strick ziehen
  • dazu verhilft, dass man besser weiss, was man will
  • ein bewusstes Arbeiten garantiert
  • gemeinsame Vorstellungen über die Arbeit und Zusammenarbeit vermittelt

Es soll allen pädagogischen Fachkräften Mut gemacht werden, mittels eines professionellen Konzeptes ihre tägliche Arbeit zu erleichtern.

Zusätzlich wird auch darauf eingegangen, wie man gewisse Themen geschickt formulieren kann.

 

 

Beratung in professionell geführten Elterngesprächen

 

Ein Elterngespräch über die Entwicklung eines Kindes steht an, ein Konfliktgespräch ist unausweichlich. Wir alle kennen solche Situationen, aber wie sollen wir uns verhalten? Elterngespräche gehören zur alltäglichen Praxis von pädagogischen Fachkräften und sind dabei nicht immer ganz einfach.

 

Ziele: Diese Fortbildung soll allen Teilnehmerinnen Mut machen, das individuelle Kommunikationsverhalten zu reflektieren und persönliche Handlungsspielräume zu erweitern, um auch in problematischen Elternkontakten kompetent und souverän aufzutreten.

 

Inhalte:

  • Allgemeine Rahmenbedingungen (Sitzordnung, Protokoll, ...)
  • Gesprächsform 1: Eltern haben ein Anliegen
  • Gesprächsform 2: Pädagoginnen haben ein Anliegen
  • Gesprächseröffnung, Small Talk richtig einsetzen
  • Gespräch professionell führen, Lösungen erarbeiten
  • Gesprächsende gestalten

Methoden: In der Art eines Baukastensystems wird dieses Trainingsprogramm beginnend mit elementaren Grundfertigkeiten schrittweise bis zu Komplexeren aufgebaut. Das praktische stufenweise Vorgehen erleichtert das Lernen und Einüben.

 

 

Verhaltensoriginelle Kinder

 

Kinder, die uns Pädagogen/innen herausfordern und versuchen, unsere Grenzen aufzuzeigen, verlangen uns immer wieder sehr viel ab. So erleben wir Kinder manchmal wütend, impulsiv, zappelig, streitlustig, laut, träumerisch, in sich gekehrt, unsicher oder gar neugierig. Diese und andere „schwierige“ Verhaltensweisen beschäftigen uns vor allem dort, wo sie die Arbeit mit der ganzen Gruppe beeinträchtigen. Oft erleben wir, dass sie in Einzelsituationen relativ gut zurechtkommen, aber in Kontakt mit anderen Kindern die Gruppe „sprengen“. Aber ebenso können verhaltensoriginelle Kinder aufgeschlossen, energiegeladen, witzig, begeisterungsfähig, spontan, hilfsbereit und sehr sensibel sein.

Ziele: In diesem Seminar werden neue Sicht- und Denkweisen im Umgang mit verhaltensoriginellen Kindern aufgezeigt. Die eigene Handlungskompetenz wird damit erweitert.

Inhalte:

  • Verhaltensgestört, verhaltensauffällig oder verhaltensoriginell?
  • Eine Frage der Perspektive?
  • Ein Blick auf die positiven Eigenschaften
  • Wie können wir mit verhaltensoriginellen Kindern geschickt umgehen und wo sind unsere Grenzen?

Methoden: Vortrag, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Medien

 

 

Nie mehr sprachlos - Schlagfertigkeitstraining

 

Haben Sie das auch schon mal erlebt? Ein Ausruf eines Kindes, eine Äußerung von Eltern oder Vorgesetzten und Ihnen fehlen einfach nur die Worte und Sie fühlen sich unsicher. Leider fällt uns erst später die passende Antwort ein. Es geht aber auch anders. Mit einer schnellen Zwischenbemerkung gewinnen Sie die Initiative zurück, der Störer ist in seine Schranken gewiesen und hat selbst den roten Kopf.

Ziele: Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten und Techniken der Kommunikation in brisanten Situationen.

Inhalte:

  • Mit Small Talk den Anderen für sich gewinnen
  • Provokative Angriffe abwehren
  • Wie Ihre Körpersprache andere einlädt, Sie anzugreifen
  • Macht und Magie der Sprache: Schwarze Rhetorik
  • Clever kontern: Schlagfertigkeit im Job
  • Peinliche und schwierige Situationen meistern

Methoden: Gruppenarbeit, Selbstreflexion, ganz viel Humor, praktische Übungen anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag

 

 

Jungen sind anders - Mädchen auch

 

Lieben Jungen wirklich Spiele mit Wettkampfcharakter, spielen Mädchen wirklich lieber in der Puppenecke? Neigen Jungen wirklich oft zu Selbstüberschätzung, wogegen es Mädchen eher an Selbstvertrauen fehlt? Auf unterhaltsame Weise wird aufgezeigt, wie man dem Naturell von Jungen und Mädchen entgegenkommen kann. Das Ziel ist es, Jungen und Mädchen heute zu einer selbstbewussten und starken Persönlichkeit zu erziehen.

Inhalte:

  • Evolutionsbiologische Theorien
  • Hirnorganische Forschung
  • Identifikation mit dem eigenen Geschlecht als Teil der Persönlichkeitsentwicklung
  • Geschlechtsspezifischer Umgang im pädagogischen Alltag

Methoden: Moderation, Austausch im Kolleginnenkreis, Selbstreflexion des eigenen Erziehungsverhaltens

 

 

Professionelle Abgrenzung in pädagogischen Berufen

"Könnte ich mich doch bloß mal besser abgrenzen!"

Welche pädagogische Fachkraft kennt nicht die Mitteilung von Eltern,  dass sie ihr Kind heute erst eine Stunde später abholen möchten.

Gelungene Abgrenzung ist eine wesentliche Voraussetzung, um professionell handlunsfähig zu sein und zu bleiben.

  • Was sind wirklich unsere Aufgaben als Pädagogen/innen
  • Für was sind wir nicht verantwortlich?
  • Wie komme ich geschickt aus der Rechtfertigungsfalle raus?
  • Muss ich wirklich kranke Kinder aufnehmen?
  • Darf ich Medikamentenvergabe ablehnen?
  • Was tun, wenn Kinder während eines Stuhlkreises gebracht werden?

Dipl. Pädagoge Thomas Rupf möchte hilfreiche Strategien aufzeigen, die es Pädagogen/innen ermöglichen,  eine professionelle Abgrenzung in pdagogischen Berufen zu erreichen.