19.06.2018

 

Vortrag mit Thomas Rupf in Berlin 

Thema: Ich muss meinem Kind alles zehnmal sagen.

Kindergartentag in Güstrow 21. April 2018

 

Impulsvortrag mit Thomas Rupf

 

Am 21.April fand in Güstrow der 19.Kindergartentag statt. Organisiert wird diese Fachtagung für Erzieherinnen und Erzieher von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung M-V e.V. und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Flügel geben“. Schirmherrin dieser Veranstaltung war die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Stefanie Drese, die ein Grußwort an die zahlreichen Teilnehmer/-innen richtete. Anschließend folgte ein humorvoller Impulsvortrag mit Thomas Rupf zum Thema Selbstachtung. Neben den vielen unterschiedlichen Workshops gab es auch einen“ Markt der Möglichkeiten. Rund 25 Aussteller boten Informationen und Materialien rund um das Thema „Gesundheitsförderung“ an. Unsere Sozialassistenten- und Erzieherschule nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um dort in Erscheinung zu treten. Wir stellten unsere Ausbildungsmöglichkeiten vor und warben vor allem für die neue berufsbegleitende Erzieherausbildung.

Evangelische Familienbildungsstätte in Oldenburg 

Volles Haus im PFL mit Thomas Rupf 

Der Vortragssaal war prall gefüllt mit interessierten Zuhörenden als Thomas Rupf seinen Vortrag zum Thema "Machtkämpfe"  am Donnerstag, 08. März 2018 begann. Fazit war, dass die Machtkämpfe uns ein Leben lang begleiten und wir den richtigen Umgang damit lernen müssen. Kinder brauchen Orientierung. Nicht Belohnung oder Strafen sind das Mittel zur Durchsetzung, sondern logische Konsequenzen. Und manchmal kann unerwartetes Handeln Kinder zum Einlenken bewegen. Humor gehört im Umgang mit Kindern dazu.

 

Mit Diplom Pädagoge Thomas Rupf
Mit Diplom Pädagoge Thomas Rupf
09.01.2018: Vortrag in Hodenhagen
09.01.2018: Vortrag in Hodenhagen

Gut besucht: Rund 100 Interessierte verfolgten die Ausführungen von Referent Thomas Rupf (unten) in der Oberschule Hodenhagen. Foto: js

Schnell füllte sich am Montagabend das Forum der Oberschule Hodenhagen, denn viel mehr Eltern als gedacht folgten der Einladung der Kindergärten der Samtgemeinde Ahlden. Sie bereuten ihr Erscheinen nicht, denn Referent Thomas Rupf überzeugte mit seinem Vortrag über „Machtkämpfe in der Familie“.

Hodenhagen. Rupf stellte sich den interessierten Eltern als Diplom-Pädagoge vor, dessen Ziel es sei, nicht Pädagogik von oben zu diktieren, sondern an das gesunde Bauchgefühl der Eltern zu appellieren. Er appellierte, dass Eltern und Kinder mehr Freiräume haben müssten (ausführlicher Artikel in der WZ vom 10. Januar).

2. Fachtag Kindertagespflege zum Thema „Kommunikation“

Der Verbund Kindertagespflege hat am Samstag, 4. März 2017, zusammen mit der Stadt Lübeck (Fachbereich Kultur und Bildung) den 2. Fachtag Kindertagespflege organisiert. Im Mittelpunkt stand das Thema „Kommunikation“.  Den Einstieg machte ein anschaulicher Vortrag von Dipl.-Pädagoge Thomas Rupf aus Bad Segeberg. Er ermutigte die etwa 30 teilnehmenden Kindertagespflegepersonen und KollegInnen des Verbundes, eine souveräne Haltung in der Nutzung sozialer Medien und im Kontakt mit Eltern zu wahren. Es folgten vertiefend zwei Workshops mit vielen praktischen Elementen:  Professionelle Nähe / Professionelle Distanz“ von den Fachberaterinnen des Kitawerks Sabine Haustedt und Claudia Mersmann und „Systemische Haltung in Gesprächen“ von Dipl.-Psychologin Christiane Prüßmann und Dipl.-Pädagogin Jasmin Minke der BQL. Für einen leckeren Mittagsimbiss sorgte die Produktionsschule Lübeck.

Wir danken allen Beteiligten und TeilnehmerInnen für den gelungenen Tag!      

„Wutzwerge“ Thema in Celle

 

 2015

 

Schreien, Kreischen, Kratzen, Beißen - fast jeder hat schon derartige Wutausbrüche erlebt, insbesondere bei Kindern erlebt. Darum hat die Evangelische Familien-Bildungsstätte jetzt dieses Thema aufgegriffen und die rund 100 Zuhörer aus Schulen, Kindertagesstätten und Elternhäusern diskutierten intensiv mit dem Diplompädagogen Thomas Rupf.

 

CELLE.

 

Wie Untersuchungen zeigen, nimmt die Anzahl der so genannten „Wutzwerge" zu: „Wir merken vermehrt ein grenzübergriffiges Verhalten der Kinder und vermehrt auch erschöpfte Eltern", hat der Erziehungsexperte festgestellt. Für Eltern sei es oft sehr schwer nachvollziehbar, dass ein Kind offenbar ohne Grund bockt: Ganz spontan beginnt der Nachwuchs im Supermarkt zu brüllen oder man läuft 30 Meter gut und bei Meter 31 lässt sich das Kind plötzlich fallen und macht sich schlaff, nennt der Referent interessante Beispiele aus dem Alltag. „Wichtig ist dann, dass man nicht nach dem Warum fragt, weil die Kinder die Antwort selber nicht kennen. Vielmehr muss das Kind lernen, trotzdem weiterzugehen."

 

Man solle nicht so viel diskutieren, was vorgefallen ist. Rupf: „Ganz wichtig ist, dass man die Wut als Wut akzeptiert – das ist ganz entscheidend." Kinder müssten lernen, dass das Verhalten, das aus der Wut resultiert, sich nicht durchsetzt. „Kinder dürfen das Wut-Verhalten nicht als Mittel nehmen, um ihre Ziele zu erreichen."

 

Und ganz wichtig sei: Es geht nicht, dass Bauklötze durchs Kinderzimmer fliegen. Dabei nennt der Referent die unterschiedlichen Formen der Aggressionen, von der expressiven über die angstmotivierte bis zur Frustrationsaggression oder der kollektiven Aggression. Interessant: Auch Erwachsene verspüren gelegentlich Wut und Aggressionen: „Wutzwerge können 80 Jahre alt werden", stellt Rupf fest.

 

Die Gesellschaft habe sich verändert und klare Grenzsetzungen seien heute sehr verschwommen, weil man dem Kind alles gerecht machen will und man weniger auf das Bauchgefühl hört. Hinzu komme, dass die antiautoritäre Erziehung, wenn sie in reinster Form vollzogen wird, Gift für den „Wutzwerg" sei, denn der braucht klare Grenzen. „Das ist ein Hauptproblem: Viele Eltern schaffen es oft nicht, sich dagegen zu setzen. Oft fehlt ihnen dazu die Ausdauer." – Und ein „Wutzwerg" habe eine sehr lange.

 

Thomas Rupf stellt aber auch fest, dass Wut zu Leben gehört, dass aber die Vorbildwirkung der Erwachsenen, wie sie selber mit der eigenen Wut umgehen, wesentlich sei.

 

Barnstorf - Es sind diese Situationen – das Kind wird abends ins Bett geschickt und steht zum dritten Mal wieder auf. Das Kind sieht es überhaupt nicht ein, seine Zähne zu putzen. Das Kind veranstaltet einen riesigen Heul-Alarm im Supermarkt, wenn es das gewünschte Eis nicht gibt.

Erziehung ist eine Herausforderung, jeden Tag aufs neue. Darum ging es in einem Vortag am Dienstagabend im Ratssaal.

Die Kitas der Samtgemeinde Barnstorf in Zusammenarbeit mit der Grundschule Barnstorf-Drentwede hatten mit dem Diplompädagogen und Autor Thomas Rupf einen fachkundigen Referenten eingeladen. Stephani Hoffmann, Leiterin der ev.- luth. Kindertagesstätte „Arche Noah“ Drentwede konnte dazu rund 30 interessierte Zuhörer begrüßen.

Anschaulich, humorvoll und kurzweilig brachte Rupf das Thema näher.

Es waren diese oben genanten Beispiele und noch viele vergleichbare, die den Zuhörern wieder und wieder das Schmunzeln und das Kopfnicken abverlangten. Alle wussten, wovon der Referent sprach, die meisten konnten von diesen Szenen aus eigener Erziehungs-Erfahrung wohl ein Lied singen.

„Es geht darum, den Alltag zu überleben“, sagte Rupf und erntete abermals Kopfnicken aus dem Publikum.

Kinder können ganz einfach weghören, das Diskutieren anfangen („Du darfst nicht mehr mit mir spielen“), Laut werden (Schreiattacke im Einkaufsladen) oder mit bewusst zur Schau gestellter Traurigkeit schlechtes Gewissen bei den Großen verbreiten. „Alles ganz natürlich“, beruhigte Rupf.

Der tägliche Kampf – einerseits nervzehrend für die Beteiligten, aber doch ganz wesentlich, verdeutlichte Rupf. Durch das immer wieder Austesten entwickelt sich das Kind.

Grenzen setzen, das ist das zentrale Rezept in der Erziehung und das muss einer liebevollen Beziehung zu dem Kind gar nicht widersprechen. Denn: „Ich setze Dir eine Grenze, weil Du mir wichtig bist.“